Maria Capobianco
Artikel von
Aktualisiert: 10.11.2016

Kapitalanlage Test

Die Wünsche eines jeden Menschen sind grenzenlos und oftmals fehlt das nötige Vermögen um sich einen langersehnten Traum zu erfüllen. Aus diesem Grund tendiert ein Großteil der Bevölkerung dazu mit zusätzlichen Nebentätigkeiten die notwendigen Sparmaßnahmen dafür zu treffen. Ist die Basis eines Grundkapitals geschaffen, stellt sich die Frage wie es sich auf lange Sicht vermehren lässt, denn es nur in der Spardose zu sammeln bringt über die Jahre keinen Mehrwert. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, sich die verschiedenen Kapitalanlagen im Detail anzuschauen.

Bestimmung des Anlagetypen

Hat man sich dazu entschlossen sein Vermögen in eine Kapitalanlage zu investieren, ist es wichtig sich im Vorfeld darüber Gedanken zu machen auf welchem Wege die Kapitalmehrung von statten gehen soll. Dahingehend sieht sich jeder Anleger in der Pflicht, sein Verhalten gegenüber Kapitalanlagen zu definieren. Dabei lassen sich vier verschiedene Anlegertypen unterscheiden:

Sicherheitsorientierter Anleger: Anleger, die mit garantierter Sicherheit einen Ertrag aus der Kapitalanlage ziehen. Dabei neigen diese weniger zu Risikogeschäften, sodass ihnen keine Verluste widerfahren und sie die totalitäre Kontrolle über ihr Investment besitzen. Sie legen weniger Wert auf die Schnelligkeit der Vermögenszunahme sondern präferieren lieber ein stetige Weiterentwicklung des Kapitalaufbaus, auch wenn diese klein aber dafür sicher ist.

Konservative Anleger: „Safety goes before winnings“. So oder ähnlich lautet die Devise des konservativen Anlegers. Hierbei konzentriert er sich weniger auf die Erzielung von Gewinnen sondern vielmehr auf die Erhaltung seines Kapitalwertes. Auf ihrer To Do Liste steht der Abschluss von festverzinslichen Wertpapieren, die eine ausgezeichnete Kreditwürdigkeit aufweisen. Gerade Wertpapiere sind für den Anleger interessant um eine langfristige Wertsteigerung der Aktien und eine Ausschüttung von Dividendenzahlungen zu erreichen.

Gewinnorientierter Anleger: Anleger, mit der Absicht eine hohe Rendite aus ihrer Kapitalanlage zu erwirtschaften. Im Gegensatz zu den anderen beiden Anlegertypen liegt der Fokus vielmehr auf die Erzielung von Renditen. Da spielt es für ihn auch keine Rolle, wenn die Investition ein gewisses Verlustrisiko birgt, solange dieses noch übersichtlich ist und nur minimale Kursschwankungen darstellt. Nichtsdestotrotz zeigt er eine Vorliebe für Anlagen mit Sicherheitsgarantie. Verläuft die ausgewählte Anlage ins Minus setzt er alle Hebel in Bewegung sich von ihr zu verabschieden.

Chancenorientierter Anleger: „only winnings“. Dies ist das Motto des chancenorientierten Anlegers. Dahingehend schaut er nur darauf wie größtmögliche Renditen erzielt werden können. Dieser Anlegertyp charakterisiert sich dadurch, dass er ein gewisses Know How im Börsengeschäft mitbringt und dadurch Änderungen des Marktes spekulativ vorhersehen kann. Dabei ist es weniger relevant ob die ausgewählten Kapitalanlagen ein Verlustrisiko beinhalten. Aus diesem Grund konzentriert er sich auf Alternativen mit geringer Marktkapitalisierung aber dafür hohem Wachstumspotenzial.

Wichtige Kriterien einer Kapitalanlage

Fragt man in die Runde was sich Anleger von einer Kapitalanlage erhoffen fallen häufig die Worte Rentabilität, Sicherheit und Liquidität. Mit der Einholung der passenden Informationen erkennen viele, dass sich alle drei Kriterien nicht vereinbaren lassen, sodass man abwägen muss, welcher Bereich mit größtmöglicher Importanz behandelt werden soll. Doch was bedeuten die Kriterien für den Anleger?

Rentabilität: Rentabilität meint die Summe, die als Ertrag auf dem jeweiligen Konto verzeichnet ist. Diese lassen sich in zweierlei Hinsicht darstellen. Zum einen als laufende Erträge, die uns in Form von Zinsen, Dividenden oder Mieterträgen zufließen und zum anderen als Wertzuwachs, den wir durch die Investition abzüglich der Kosten erwirtschaften.

Sicherheit: Mit einer sicheren Anlage beabsichtigt der Anleger den Wert des eingesetzten Kapitals zu erhalten und keine Verluste zu schlucken. Jedoch ist keine Anlage vor Risiken sicher, sodass die Rendite einer Anlage vom Kursrisiko und der Kreditwürdigkeit des Schuldners abhängt. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, das Kapital in mehrere Anlagemöglichkeiten zu investieren

Liquidität: Anleger präferieren lieber Kapitalanlagen, die sie schnell wieder zu Geld machen können. Dabei stehen vor allem Aktien hoch im Kurs, da diese schnell veräußert werden können. Aber auch Sparguthaben eignet sich sehr als liquidierbare Kapitalanlage.

Kapitalanlage Test

Kapitalanlage Test nach Art der Anlage

kapitalanlage testSteht die Entscheidung für eine Kapitalanlage fest lassen sich verschiedene Möglichkeiten finden diese zu realisieren. Doch längst nicht jede Kapitalanlage ist für jeden Anlagetypen sinnvoll. Deswegen ist es sinnvoll zwischen sicheren und risikofreudigen Kapitalanlagen zu unterscheiden:

Sichere Kapitalanlagen

Festgeld: Dabei handelt es sich um Kapitalanlagen, die auf eine mehrjährige Anlage des Vermögens ausgelegt ist. Die erwarteten Gewinne können in zweierlei Hinsicht in die Hände des Anlegers gelangen. Zum einen hat er die Option sich diese jährlich auszahlen zu lassen oder andernfalls die Möglichkeit als Gutschrift auf dem Festgeldkonto zu hinterlassen und damit in die favorisierte Position eines Zinseszinseffektes zu gelangen. Hierbei muss sich der Anleger um nichts kümmern, da die Anlage bei nicht rechtzeitiger Kündigung weiter angelegt und damit fest bleibt.

Sparbriefe: Diese sind Wertpapiere, die jedem Anleger als Sparoption zur Verfügung stehen. Sie müssen in der Regel am Laufzeitende nicht gekündigt werden und haben drei Abschlussmöglichkeiten: Ein Anleger kann sich dazu entschließen, dass die Zinsen jährlich ausgezahlt werden oder aber in abgezinster Form, indem die Zinsen am Ende der Laufzeit kumulativ mit der Summe des angelegten Kapitals ausgezahlt werden.

Tagesgeld: Tagesgeldkonten sind besonders geeignet für all diejenigen, die während der Anlage ihres Kapitals noch Zugriff darauf haben wollen. Der Vorteil liegt in der unbegrenzten Verfügung des eigenen Vermögens, der jedoch von der unmittelbaren Zinsänderung geschwächt wird. Die Anlage in Tagesgeld ist sehr simpel, da der Anleger seine Bank anweist, eine gewisse Summe von dem Girokonto auf das Tagesgeldkonto zu transferieren.

Vor dem Hintergrund der erwünschten Zinserträge hat die Stiftung Warentest im Juni 2014 692 Festgelder und Sparbriefe sowie 87 Tagesgelder genauer unter die Lupe genommen. Dahingehend wurden auch nur Angebote in die Bewertung mit einbezogen, die folgende Voraussetzungen erfüllen konnten:

Ausreichende Einlagensicherung: es fielen nur Banken in die Bewertung, die eine Einlagensicherung von mindestens 100.000,00 € gewährten und auch nur diejenigen europäischen Kreditinstitute, die sich selbst in wirtschaftlichen Krisen bewiesen haben.

Keine Lockangebote: der enthaltene Zins muss für eine Sparsumme von 20.000,00 € gültig sein.

Zinsgutschrift: die erwirtschafteten Zinsen sollten entweder jährlich ausgezahlt oder dem entsprechendem Sparkonto gutgeschrieben und verzinst werden.

Für den Bereich der Festgelder und Sparbriefe haben Angebote folgender Banken überzeugen können:

1. Crédit Agricole Consumer Finance
2. Denizbank
3. Vakifbank
4. Klarna
5. NIBC Direct

Vor allem das Angebot der Crédit Agricole Consumer Finance hat große Überzeugungsarbeit geleistet. Beabsichtigt der Anleger eine Kapitalanlage für die Dauer von vier Jahren abzuschließen profitiert dieser von einem Zins von 2,3 %. Jedoch muss er für diese Anlage ein Vermögen von mindestens 5.000,00 € investieren. Aber auch die Denizbank scheint sehr attraktiv zu sein mit ihren 2,15 % Zinsen und fordert lediglich eine Mindesteinlage von 1.000,00 €.

Im Bereich der Tagesgelder haben sich folgende Banken als gute Anbieter herausstellen können:

1. MoneYou
2. Cosmos Direct
3. akf Bank
4. Denizbank
5. Bank of Scotland

Gerade bei den Tagesgeldern war das Angebot von MoneYou sehr bemerkenswert. Mit ihr sieht sich der Anleger nicht in der Pflicht eine Mindestanlage zu leisten. Entscheidet er sich trotzdem für die Anlage eines Geldbetrages, erhält er ab einem Wert von 499,00 € einen Zins von 1,31 %. Optiert er aber für eine Nichtanlage fällt der Zins deutlich geringer aus. Zudem ist die Abwicklung sämtlicher Transaktionen nur im Internet möglich. Daneben hat aber auch das Tagesgeldkonto von Cosmos Direct Attraktivität bewiesen. Legt man 5.000,00 € an erhält das Kapital eine Verzinsung von 1,21 %. Wir dieser Betrag aber unterschritten fällt auch hier der Zinsertrag deutlich geringer aus. Die Transaktionen sind ebenfalls nur über Internet möglich.
Festverzinsliche Wertpapiere: diese haben den Charakter eines Darlehen geben. Denn anders als bei Aktien akquiriert der Anleger keinen Anteil am Eigenkapital des Unternehmens, sondern gewährt diesem Fremdkapital, welches samt Zinsen zurückgezahlt wird. Dabei haben sie eine langfristige Laufzeit und werden an der Börse gehandelt.

Die festverzinslichen Wertpapiere sind im Juni 2014 von der Stiftung Warentest unter die Lupe genommen worden. Dabei wurden 44 Bundeswertpapiere, 25 Jumbo-Pfandbriefe, 40 gut benotete Unternehmensanleihen und vier Staatspapiere mit Inflationsschutz einer näheren Betrachtung unterzogen. Im Konkreten wurden die Konditionen und die Laufzeit geprüft. Bundesanleihen und Jumbo Pfandbriefe eignen sich sehr gut für den gesicherten Teil des Wertpapierdepots, die die Sparanlagen der Banken komplettieren. Jedoch fällt die zu erwartende Rendite relativ gering aus. Bessere Zinsen lassen sich eher mit Unternehmensanleihen realisieren.

Risikofreudige Kapitalanlagen

kapitalanlage risikofreudigAktien: Mit der Anlage in Aktien erwirbt der Anleger Anteile eines Unternehmens. Diese Anlage weist ein markantes Risiko auf, denn je nach Marktentwicklung kann der Wert der Aktie sehr volatil schwanken. In dem Fall bringt sie dem Anleger entweder ein Minusgeschäft ein oder er profitiert von der langersehnten Gewinnsteigerung durch Auszahlung einer Dividende.
Im Mai 2014 hat die Stiftung Warentest die Entwicklung der Aktien untersucht und rät wie im Bereich der Kapitalanlage zu handeln ist. Bei Betrachtung der verschiedenen Euroländer war zu erkennen, dass Griechenland sich nach Einbruch der Wirtschaftskrise erholt hat und im Bereich der Aktien einen Anstieg von 50 % verzeichnete. Jedoch kämpfen andere EU Länder mit Verlusten bei den Aktienindizes. Haben Anleger die Absicht in Aktien zu investieren sollten sie sich in den Indizes MSCI EMU, EMU und Euro Stoxx aufhalten. Zudem sollten Anleger sich auf Unternehmen konzentrieren, die global ausgerichtet sind und von einem markanten Wirtschaftswachstum profitieren. Dabei ist vor allem der europäische Markt in Erwägung zu ziehen, da er als Wachstumsmotor betrachtet wird.

Aktienfonds: Wir das Vermögen in Aktienfonds investiert betrifft die Anlage nicht nur eine einzelne Aktie sondern branchenübergreifend mehrere Aktienmärkte. Dadurch kommt der Anleger in den Vorteil das Verlustrisiko größtenteils zu verringern, da die Aktienmärkte unterschiedliche Entwicklungen aufzeigen.
Die Aktienfonds sind im Juni 2014 von der Stiftung Warentest untersucht worden. Dabei wurde der Fokus speziell darauf gelegt ob sie Erfolgsgebühren haben und wie sich diese zusammensetzen.

Dabei wurden die Fonds anhand folgender Kriterien überprüft:

Kosten: die Kosten beinhalten nicht die zu ermittelnde Erfolgsgebühr

Erfolgsgebühr: Betrachtung der Erfolgsgebühr der ersten fünf Jahre

Gestaltung der Erfolgsgebühr: diese setzt sich zum größten Teil aus Erfolgsmaßstab und Erfolgsvergütung zusammen. Der Erfolgsmaßstab bemisst sich an der Rendite. Die Erfolgsvergütung legt hingegen fest wie viel Mehrwert der Rendite gegenüber Benchmark an die Fondsgesellschaft geht.

Berechnungszeitraum: Je kürzer der Berechnungszeitraum für die Berechnung der Erfolgsgebühr ist, desto mehr muss der Anleger zahlen.
Dahingehend konnten folgende Aktienfonds gewinnbringende Aussichten stellen:

  • iShares MSCI World Ucits ETF (Inc.)
  • Acatis Aktien Global UI A
  • Allianz GI Best-In-One-World P
  • Allianz GI Fondis
  • Allianz Global Equity Dividend A EUR

Alle genannten Aktienfonds zeichnen sich durch überdurchschnittliche Ergebnisse aus. iShares MSCI World Ucits ETF Inc. und Acatis Aktien Global UI A haben den Charakter, dass es sich um ausschüttende Modelle handelt. Zudem erzielen sie eine wesentlich höhere Zinsentwicklung innerhalb von fünf Jahren als die anderen Kandidaten. Währenddessen handelt es sich bei den Fonds der Allianz um thesaurierende Modelle, die die erwirtschafteten Zinserträge einbehalten und dem Fondsvermögen zuteilen. Dabei können diese besonders attraktiv für den Anleger sein, weil deren Erfolgsgebühr sehr gering ist. Wer dennoch keine Erfolgsgebühr in Kauf nehmen will sollte auf ETF umsteigen, denn diese bilden die Entwicklung eines Marktes ab und verlangen keine Erfolgsgebühr.

Genussrechte: Soll mit der Kapitalanlage ein sehr hohes Risiko eingegangen werden, entscheidet man sich in der Regel für Genussscheine. Sind positive Marktentwicklungen zu verzeichnen können sehr gute Zinsen/Gewinnbeteiligungen erzielt werden. Rücken die Marktentwicklungen jedoch in den Schatten droht dem Anleger, dass er nicht nur die Zinsen sondern auch sein gesamtes Kapital verliert. Zwar werden die Zinsen garantiert, jedoch gibt es für das Kapital kein zurück mehr. Sobald das Unternehmen Konkurs ist, ist auch das investierte Vermögen Pfutsch.
Im August 2010 hat die Stiftung Warentest die Charakteristiken von Genussrechten einer näheren Betrachtung unterzogen. Dahingehend wurde bei den verschiedenen Genussrechten das Augenmerk auf ihre Laufzeit und die Verzinsung gelegt, die anhand folgender Unternehmen illustriert werden:

  • Firma Planet Energy GmbH (Tochternternehmen von Greenpeace Energy e. G)
  • Abo Wind AG
  • Prokon

Entscheidet sich der Anleger für ein Genussrecht bei der Planet Energy GmbH erhäklt dieser nach einer Laufzeit von 20 Jahren nicht nur die erwirtschafteten Zinsen sondern auch das investierte Kapital. Sofern das Unternehmen pleite geht können Anleger von dem Recht Gebrauch machen sich das bisher erwirtschaftete Kapital auszahlen zu lassen. Dabei soll eine Verzinsung von 6,5 % unterstellt werden. Bei der Abo Wind AG wissen die Anleger nicht wie ihr Kapital investiert wird. Das Unternehmen garantiert ihnen lediglich einen Zinssatz von 8 %. Erwirtschaftet das Unternehmen aber Verluste, verringert sich ihr Zinsanteil und im Fall eines Bankrotts ist das Kapital ganz weg. Ebenso bei Prokon bleibt der Einsatzort der Anlage ungewiss. Anleger können sich ab einem Betrag von 100,00 € beteiligen.

Zertifikate: mit Zertifikaten betreibt man eine Anlage in Wertpapiere, die stark von der Entwicklung an der Börse aber ach vom Unternehmenserfolg abhängig ist. Dabei stehen dem Anleger multiple Optionen zur Auswahl. Denn er investiert nicht nur in eine einzelne Aktie, sondern auch in die Unternehmensaktivität, genauer in die Strategie. Jedoch ist sie auch mit einem hohen Risiko ausgestattet. Geht das jeweilige Unternehmen pleite, ist auch hier das investierte Kapital dahin. Aus diesem Grund sollten nur diejenigen damit handeln, die auch eine gewisse Passion zu Börsen und Risikoanlagen haben.

Die Zertifikate wurden letztmalig im Oktober 2009 von der Stiftung Warentest unter die Lupe genommen. Damit die Komplexität des Zertifikats untersucht werden kann hat die Stiftung Warentest ein Maß entwickelt, dass dies prüfen soll. Zertifikate mit dem Maß null bis zwei sind einfach zu verstehen, diejenigen mit den Maßzahlen drei bis fünf sind für fortgeschrittene Ausleger sinnvoll und alle Zertifikate ab einer Maßzahl von sechs obliegen der Verantwortung eines Profis.

Hinsichtlich der Zertifikate, hat sich vor allem die DZ Bank als Marktführer behaupten können. Mit dem Erwerb ihres Zertifikats spekulieren Anleger auf einen Verlust des deutschen Aktienindex DAX. Dabei handelt es sich um ein Zertifikat, welches vom 11. September 2009 bis zu 11. Dezember 2014 gültig ist. Sofern der Wert des DAX abnimmt, zahlt die DZ Bank ihren Anlegern einen Bonus von 9,5 % und das angelegte Kaptal zurück. Ähnlich aufgebaut ist auch das Wertpapier der West LB. Dieses läuft vom 22. September 2009 bis zum 24. September 2029. In den ersten fünf Jahren profitieren Anleger von einer Verzinsung von 5% p.a. Dabei zahlt die West LB die Summe zurück sobald 29,5 Zinspunkte erreicht werden, die innerhalb von acht Jahren realisierbar sind. Doch Vorsicht häufig fallen die Jahreszinsen geringer aus, sodass nur Verluste und ein Minusgeschäft gemacht werden. Somit eignet sich das Zertifikat auch nur für diejenigen die hohe Verluste verkraften können und starke Nerven beim Spielen mit dem Risiko behalten.

Fazit

Ganz gleich um welchen Anlagetypen es sich handelt, es ist immer besser sich im Vorfeld über die verschiedenen Möglichkeiten einer Kapitalanlage genauestens zu informieren. Je nach Anlageart hat man als Anleger auch die Möglichkeit sich die verschiedenen Anbieter im Detail anzuschauen und diese mithilfe eines Vergleichsrechners noch genauer und differenzierter unter die Lupe zu nehmen. Bei den Möglichkeiten, die eine Vergleichbarkeit der verschiedenen Anbieter nicht ermöglichen ist es zu empfehlen, sich eingehend über die Materie zu informieren und auch über das Unternehmen oder Projekt in das man investieren möchte. Dazu kann es hilfreich sein, sich einen Berater an die Seite zu stellen, der über alle relevanten Einzelheiten berät. Denn am Ende des Tages möchte man zufrieden mit seiner abgeschlossenen Kapitalanlage sein und keinen Gedanken daran verschwenden, dass es doch ein Fehler war und man sich in etwas verrannt hat.

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