Maria Capobianco
Artikel von
Aktualisiert: 02.10.2017

Depotkonto Test

Depotkonten sind laut Test 2017 ideal für private Anleger, die Aktien, Fonds und andere Geldanlagen selbständig verwalten wollen. Ein- und Auszahlungen und alle Transaktionen lassen sich so schnell und bequem durchführen, man kann den Markt beobachten und von Veränderungen sofort profitieren. Depotkonten werden heute von vielen Brokern online angeboten, der zügige Transfer wird so deutlich erleichtert. Wie bei jedem Finanzprodukt ist aber ein Vergleich der Konditionen sehr zu empfehlen, damit man sicher ist, den besten und günstigsten Anbieter auszuwählen.

Depotkonten Vergleich – für selbständige Anleger ideal

Viele Anleger wählen bequeme Fondsversicherungen oder Sparpläne, um damit ein kleines Vermögen für den Ruhestand aufzubauen. Wer allerdings Aktien, Fonds oder Sparpläne selbständig verwalten will und seine Transaktionen an den Bewegungen des Marktes ausrichten will, muss selbst aktiv werden. Dafür kommt eine klassische Versicherung nicht in Frage, vielmehr bedarf es eines Depots. In diesem Depot hält man Aktien und andere Wertpapiere und kauft und verkauft diese ganz in Abhängigkeit von den Kursentwicklungen am Markt. In den vergangenen Jahren haben sich einige sehr gute Online-Broker am Markt etabliert, und auch die großen Banken bieten die Möglichkeit, ein Depotkonto einzurichten. Sie werden auf dem Weg des Online-Bankings geführt und sind an ein Referenzkonto gebunden. So sind Ein- und Auszahlungen zu jeder Tageszeit unabhängig von der Geschäftstätigkeit der Banken zu tätigen. Aus den neuesten Testergebnissen geht hervor, dass sich die Anbieter durchaus hinsichtlich der Möglichkeiten und der Kosten unterscheiden.


Auswahl von Depotkonten 2017 vergleichen und für das passende Angebot entscheiden

DtGV testet Konditionen und Service von Direktbanken 2017

Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) hat in einem umfangreichen Test 2017 acht große Direktbanken getestet. Testgegenstand waren die Konditionen, die Produktvielfalt, Transparenz und Komfort, sowie der Kundendienst. Im Bereich Konditionen wurden auch verschiedenen Kontoformen bewertet (Quelle).

Unter anderem wurden auch die Depotkonten von Experten verglichen. Nur bei vier von acht Direktbanken ist das Depotkonto immer kostenlos. Bei den anderen vier Anbietern fallen unter Umständen jährliche Kosten von bis zu 30 Euro an. Testsieger wird 2017 die netbank. Sie hat das beste Depot mit den günstigsten Konditionen. 

Ergebnisse Konditionen Depotkonto

Anbieter Note Qualitätsurteil
netbank 2,1 gut
DKB 2,8 befriedigend
norisbank 2,9 befriedigend

Keine Depotkonto Testergebnisse von Stiftung Warentest

Stiftung Warentest bietet derzeit keine aktuellen Untersuchungen zu Depotkonten an, die der Öffentlichkeit zugänglich wären. Auch Empfehlungen oder Marktberichte hat Finanztest in den vergangenen Wochen nicht zu Depotkonten veröffentlicht. Hier unterscheidet sich das Marktsegment deutlich von Tages- oder Festgeldern, die von Stiftung Warentest mehrfach und in regelmäßigen Abständen analysiert werden. Dennoch hat der Anleger einige solide Alternativen, wie er sich einen Überblick über die besten Anbieter am Markt verschaffen kann.

Depotkonto Test

Depotkonto – FMH Finanzberatung präsentiert günstigste Depotbanken – Juni 2015 (Stand: Januar 2016)

Das Konzept des Depotkontos wurde zuletzt von der Frankfurter FMH Finanzberatung unter die Lupe genommen. Hierzu haben sie sich die Konditionen von 17 Depotbanken näher angeschaut:

Beste Depotbanken für konservative vermögende Kunden

Möchte ein Kunde jährlich bis zu sechs Orders mit einem durchschnittlichen Ordervolumen von 10.000 Euro in Auftrag geben, könnten folgende Depotbanken interessant sein:

Anbieter Produktname Orderkosten in Euro p.a. Gesamtkosten in Euro p.a.
LYNX Broker Wertpapierdepot 84,00 84,00
Postbank Postbank Depot 119,70 119,70
Netbank Wertpapierdepot 119,90 119,90
NIBC Direct Einfach Invest-Depot 143,40 143,40

Beste Depotbanken für den durchschnittlichen Kunden

Für einen durchschnittlichen Kunden mit jährlich acht Orders, einem Ordervolumen von 5.500 Euro und einem Depotvolumen von 65.000 Euro, kommen folgende Banken infrage:

Anbieter Produuktname Oderkosten in Euro p.a. Gesamtkosten in Euro p.a.
LYNX Broker Wertpapierdepot 61,60 61,60
DKB DKB-Broker 80,00 80,00
Deutsche Bank maxblue maxblueDepot 110,00 110,00
ING-DiBa AG Direkt-Depot 110,00 110,00
Targobank Wertpapierdepot 110,00 110,00
Wüstenrot Top Depot 110,00 110,00

Beste Depotbanken für aktive Kleinanleger

Gibt der aktive Kleinanleger pro Jahr 16 Orders zu einem durchschnittlichen Volumen von 2.500 Euro  in Auftrag und besitzt ein Depotvolumen von 35.000 Euro, können folgenden Depotbanken überzeugen:

Anbieter Produktname Orderkosten in Euro p.a. Gesamtkosten in Euro p.a.
LYNX Broker Wertpapierdepot 92,80 92,80
Deutsche Bank maxblue maxblue Depot 126,40 126,40
Targobank Wertpapierdepot 142,40 142,40
ING-Diba Direkt-Depot 158,40 158,40
NIBC Direct Einfach Invest-Depot 158,40 158,40
Wüstenrot Top Depot 158,40 158,40

Beste Depotbanken für Börsenspekulanten

Währendessen können für den Börsenspekulanten, der im Jahr 250 Orders zu einem Wert von 2.000 Euro in Auftrag gibt und ein Depotvolumen von 300.000 Euro besitzt folgende Banken interessant sein:

Anbieter Produktname Orderkosten in Euro p.a. Gesamtkosten in Euro p.a.
LYNX Broker Wertpapierdepot 1.450 1.450
Deutsche Bank maxblue maxblue Depot 1.475 1.475
Targobank Wertpapierdepot 2.225 2.225
ING-DiBa Direkt-Depot 2.475 2.475
Comdirect Comdirect Depot 2.475 2.475
NIBC Direct Einfach Invest-Depot 2.475 2.475
Netbank Wertpapierdept 2.475 2.475
Wüstenrot Top Depot 2.475 2.475

Kosten des Depotkontos

Wer in das Aktiengeschäft einsteigen möchte, muss einige Kostenpunkte berücksichtigen:

Ordergebühr: sie wird für die Ausführung eines Auftrags zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers erhoben.

Börsengebühr: dabei handelt es sich um eine Gebühr, die sich aus unterschiedlichen Kostenpositionen zusammensetzt. Einige wichtige Kosten dabei sind die Maklercourtage und das Entgelt für den Börsenplatz.

Schlechterer Kurs beim Direkthandel: zahlreiche Onlinebanken bieten auch einen außerbörslichen Direkthandel an. Dieser offenbart den Vorteil, dass keine Börsengebühren anfallen. Jedoch ist hier Aufmerksamkeit geboten. Im schlimmsten Fall geht das Ersparnis zu Lasten eines schlechten Kurses.

Differenz zwischen Geld- und Briefkurs: sie beschreibt eine Maklergebühr, die mit einem Wert von nicht mehr als 0,1 Prozent beziffert wird. Werden einige Anlagen seltener gehandelt, fällt der Prozentsatz höher aus. Bei Aktienkauf muss der höhere Briefkurs gezahlt werden, während im Falle eines Verkaufs der niedrige Geldkurs entrichtet werden muss.

Kosten bei Limit Orders: bei der Limit-Order gibt man einen Kurs an, den man bereit ist zu zahlen. Dies gilt stark bei schwankenden Kursen und geringen Börsenumsätzen. Jedoch können zusätzliche Kosten entstehen, wenn die Order nicht am selben Tag ausgeführt wurde.

Depotkonto Online-Vergleichs-Rechner als sichere Quelle

Wer sich ganz aktuell über die besten Anbieter von Depotkonten informieren will, führt eine Online-Recherche durch. Ein unabhängiger Vergleichsrechner zeigt, welche Banken sich durch besonders attraktive Konditionen auszeichnen und für den Kunden sehr empfehlenswert sind. Zunächst sind bei Depotkonten die Kosten für die Kontoführung und für die Ausführung von Transaktionen zu unterscheiden. Online-Konten sollten kostenfrei geführt sein, da alle Transaktionen vom Anleger selbst durchgeführt werden. Für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren werden aber häufig Kosten fällig, die je nach Anbieter sehr unterschiedlich sein können.

Wer häufige Transaktionen durchführt, muss mit Kosten in einer Höhe rechnen, die die Rendite durchaus schmälern werden. Neben den Kosten ist die Software im Vergleich zu betrachten. Einige Anbieter sind lediglich über ihre Online-Plattform zu erreichen, doch viele Banken haben Apps für mobile Endgeräte optimiert. Dadurch hat der Anleger die Chance, Transaktionen auch ohne Computer zu jeder Zeit und an jedem Ort von seinem Smartphone oder von seinem Tablet PC aus durchzuführen. Er verschafft sich so ein Höchstmaß an Flexibilität für die Verwaltung seines Depots und kann letztlich Tag und Nacht am Finanzgeschehen teilnehmen.

Der Depotkonto Testsieger zum Jahresbeginn 2014 – auch 2017 noch eine gute Wahl

Im Online-Vergleich des Monats Januar 2014 wird Cortal Consors als Testsieger ausgewiesen. Der Broker ist unter anderem von n-tv und von €uro am Sonntag ausgezeichnet. Begründet ist das mit der kostenlosen Online-Kontoführung und dem günstigen Preis für laufende Transaktionen. Der mobile Handel wird mit kostenfreien Apps für das iPhone und für Android-Geräte unterstützt. Die verwendete Handelssoftware Active Trader gilt als nutzerfreundlich, sie steht kostenfrei zur Verfügung. Cortal Consors hebt sich mit diesen Bedingungen positiv von der Konkurrenz ab.

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