Maria Capobianco
Artikel von
Aktualisiert: 17.07.2017

Online-Broker Test

Eine Möglichkeit selbst entscheiden zu dürfen, in welche Bereiche das eigene Kapital investiert wird, ohne dabei mickrige Zinsen im Blick haben zu müssen. Das wird mit dem Online Broker Realität. Welcher unter den 12 getesteten Online Broker tatsächlich die Fähigkeit zum eleganten Geld verdienen hat, hat die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien mbH unter die Lupe genommen.

Was ist ein Online-Broker?

Online-Broker Definition

Broker sind Mittler, die im Auftrag ihrer Kunden Börsengeschäfte abschließen. Die Aufgaben des Brokers werden zum Teil von den Hausbanken übernommen oder durch den heranwachsenden Berufszweig der Online-Broker. Diese arbeiten als professionelle Börsenhändler der Banken und kaufen, wie auch verkaufen Aktien und andere Wertpapiere im Auftrag der Kunden.
Sollen Wertpapierkäufe getätigt werden, sind lediglich die Order an den Broker abzugeben. Dieser setzt den jeweiligen Auftrag an der Börse in die Tat um. Eben diese Leistungen lässt sich der Online-Broker durch ein angemessenes Honorar in Form von Provision bezahlen.

Vor und Nachteile eines Online Brokers

Vorteile Nachteile
Depotzugriff (Depotkonto im Test) zu jeder Zeit an jedem Ort erhöhtes Verlustrisiko bei fehlender Erfahrung
Sparanreiz durch attraktive Ordergebühren selten ist eine Anlageberatung möglich
keine Depot- und Kontoführungsgebühren
weltweiter Handel möglich
attraktive Neukundenaktionen

Online-Broker Test 2017 vom DtGV

Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien mbH (DtGV) testet zum wiederholten Mal Konditionen, Angebotsumfang und Servicequalität der Online-Broker. Ende Februar 2017 wurden die Ergebnisse für die elf Online-Broker veröffentlicht. Die Ergebnisse aus fünf Teilbereichen fließen mit unterschiedlich starker Wichtung in das Gesamtergebnis ein.

  • Kosten: 50 Prozent
  • Angebotsbreite: 10 Prozent
  • Komfort/Möglichkeiten: 10 Prozent
  • Transparenz: 10 Prozent
  • Kundendienst/Service: 20 Prozent

Bis auf den Bereich Kundendienst wurden die Testbereiche durchweg von Experten analysiert. Für die Überprüfung des Kundendienstes wurden jeweils fünf verdeckte E-Mail- und Telefontests durchgeführt (Quelle).

Das Testergebnis 2017

Das Ergebnis überzeugt. Zwar ist nach Ansicht der Analysten keiner der Anbieter so gut, dass er die Höchstwertung verdient, doch bis auf den Online-Broker IG (Wertung: befriedigend) schneiden alle Anbieter mit einem „guten“ Gesamtergebnis ab.

Platz 1 belegt der Online-Broker flatex mit der Note 1,9. Flatex ist nicht nur Testsieger der Studie, sondern auch der beste Anbieter im Bereich Konditionen. Auch der Kundendienst von flatex zählt zu den besten (Note: 1,5).

Die Testsieger der einzelnen Kategorien:

  • Konditonen: flatex (Note: 1,9)
  • Angebotsbreite: Consorsbank (Note: 1,1)
  • Komfort/Möglichkeiten: Consorsbank (Note: 1,1)
  • Transparenz: S Broker (Note: 1,2)
  • Kundendienst/Service: Consorsbank/flatex (Note: 1,5)

Online-Broker Test – DtGV hat getestet (Mai 2015)

Aufgrund der Tatsache, dass vermehrt nach Möglichkeiten gesucht wird, wie sich das eigene Vermögen ertragreich anlegen lässt, hat sich die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien mbH (DtGV) in Zusammenarbeit mit N24 der Analyse alternativer Kapitalanlagen (Kapitalanlage im Test) angenommen. Im Zuge dessen haben sie sich genauer mit der Materie auseinandergesetzt und das Handelskonzept erfolgreicher Online-Broker hinsichtlich folgender Kriterien unter die Lupe genommen:

Angebot und Komfort: dabei wurde das Produktportfolio hinsichtlich ihrer Vielfalt analysiert. Des Weiteren hat man Einzelheiten wie die Webseite, Depoteröffnung, Online Brokage und Trading Software im Hinblick auf Komfort und Nutzerfreundlichkeit einer näheren Betrachtung unterzogen. Ferner wurde auch Ausschau nach Möglichkeiten des mobilen Handels gehalten.
Transparenz: hierbei lag das Augenmerk darauf, mit welcher Transparenz Kosten und Vertragsbedingungen offengelegt wurden.
Kundendienst: bei diesem Kriterium wurde genauestens geprüft, wie gut der Anbieter zu erreichen war und mit welcher Zuvorkommenheit und Freundlichkeit er seinen Kunden begegnete. Ebenso bewertet wurde dabei auch wie kompetent und umfassend die Beratung ausfiel.

Auswertungsverfahren auf höchstem Niveau

Um Licht in das Dunkle der Online-Broker Szene zu bringen, wurden Kriterien wie Konditionen, Angebot und Komfort sowie Transparenz der Anbieter mithilfe versierter Experten unter die Lupe genommen. Demgegenüber fand die Analyse des Kundendiensts unter Einsatz qualifizierter und verdeckter Tester statt. Hierbei stand eine 10-malige Kontaktaufnahme per E-Mail im Vordergrund, während sich die Kontaktaufnahme per Telefon auf 5-mal belief.

Eigenes Anlageverhalten überdenken

Online Broker - Anlageverhalten

Um bei der Suche nach einem Online Broker auf den günstigsten Anbieter zu treffen, ist es wichtig sein Anlageverhalten zu reflektieren. Im Zuge dessen kann es sich für Anleger, die größere Summen investieren wollen, durchaus lohnen Anbieter mit Flat Fee auszuwählen.

Genaue Testergebnisse folgen weiter unten auf der Seite.

 

Geld investieren bei gleichbleibender Provisionshöhe

Wie das Wort “Flat“ bereits verrät, wird mit diesem Detail der Umstand beschrieben, dass für jeden Auftrag eine festgelegte Provision berechnet wird. Wer dazu neigt größere Ordervolumina in Auftrag zu geben, dem ist es zu empfehlen, sein Augenmerk auf Online Broker mit geringer Höchstprovision zu richten. Im Zuge dessen pendelt sich ab einer bestimmten Investitionssumme eine Deckelung der Kosten ein. Bei dem günstigsten Anbieter ist dies bereits für einen Kostenaufwand von 5 Euro möglich. Jedoch tummeln sich Online Broker auf dem Markt, die sich diese Provision mit einem Entgelt von 99 Euro bezahlen lassen. Liegt das Interesse beim Handel kleinerer Summen sind Angebote einzuholen, die mit einer geringen Mindestprovision oder Flat Fee ausgestattet sind.

Hohe Investitionen haben immense Preisschwankungen zur Folge

Online Broker - Preisschwankungen

Mit diesen unterschiedlichen Entgeltmodellen stellen sich ebenso signifikante Preisschwankungen heraus. Interessiert man sich beispielsweise für die Annahme einer Aktienorder von 5.000 Euro auf dem Börsenplatz XETRA, sind Preisschwankungen zwischen 5 und 17,45 Euro zu erwarten. Fällt die in Auftrag gebende Geldsumme höher aus,  ergeben sich weitaus gigantische Preisunterschiede. Im Gegensatz zu dem günstigsten Anbieter mit 5 Euro je Order, liegt der teuerste Anbieter bei 67,45 Euro – 1.300 Prozent teurer. Ebenso große Preisunterschiede haben auch all die Anleger zu befürchten, die ihr Geld an ausländischen Börsen anlegen möchten. Wird eine Investition von 5.000 Euro an der Newyorker NYSE getätigt, liegt die Orderprovision zwischen 1,85 und 35,40 Euro.

Gebührenfreiheit bei regelmäßigen Anlagengeschäften

Online Broker - Gebührenfreiheit

Aufgrund der immensen Preisunterschiede erscheinen die Kosten für die Depotführung semi-important zu sein. Jedoch zeigt der Test, dass sich ein Vergleich lohnen kann. Im Zuge dessen treten 83 Prozent der geprüften Online-Broker mit einer kostenfreien Depotführung in Erscheinung. Im Gegensatz dazu verlangen die restlichen 17 Prozent eine Gebühr, die zwischen 23,40 und 35,40 Euro liegt. Anleger, die zu regelmäßigen Tradingaktivitäten neigen, etwa 50 Trades in sechs Monaten, werden bei den meisten Online-Brokern mit Vergünstigungen belohnt. Diese spiegeln sich in geringe Orderprovisionen, wie auch reduzierte oder entfallene Depotkontoführungsgebühren wider. Daneben wird in vielen Fällen auch eine kostenlose Nutzung der Handelssoftware angeboten. Gerät der Anleger einmal in Geldnot, haben die meisten Online Broker auch eine Lösung dafür und bieten einen Effektenkredit an, mit dem das Depot beliehen werden kann. Hierbei muss sich der Anleger auf Zinsen zwischen 2,42 und 6,25 Prozent gefasst machen.

Im Bereich der Konditionen haben sich insbesondere folgende Testsieger herausstellen können:

Rang Anbieter Note
1 Aktionärsbank 2,36 (gut)
2 OnVista Bank 2,36 (gut)
3 flatex 2,57 (befriedigend)
4 Captrader 2,67 (befriedigend)
5 BANX 2,99 (befriedigend)

Die besten Konditionen konnte die Aktionärsbank verzeichnen, dicht gefolgt von der OnVista Bank.

Internationaler Handel und Sparpläne sind Mangelware

Bei dem Kriterium „Angebot und Komfort“ wurde primär darauf geschaut von welcher Vielfalt das Produktportfolio der einzelnen Online-Broker geprägt ist. Während Anlagen wie Aktien, Fonds, Anleihen, Optionsscheine, ETFs und Zertifikate nahezu bei jedem Online-Broker gehandelt werden können, lassen sich Unterschiede bei Anlageformen wie Futures, CFDs SFDs, Rohstoffen und Währungen feststellen. Dahingehend wird die Option zum gedeckten Leerverkauf lediglich von zwei Brokern angeboten. Genauso überrascht hat die Tatsache, dass einige Anbieter keine Möglichkeiten zum Abschluss von Wertpapier-Sparplänen offerierten. Ebenso die Möglichkeit an internationalen Handelsplätzen zu agieren, ermöglicht nicht jeder Online-Broker.

Umfangreiche Leistungen im Angebot

Genauso ins Visier der Analysten wurden Details genommen, wie etwa Umfang und Komfort der Online Broker sowie angebotene Handelssoftware. Dabei treten einige Anbieter mit einem ganzheitlichen Leistungsangebot in Erscheinung, welches sich durch umfangreiche Webmasken zum Wertpapierhandel mit inbegriffenen Chartanalysen, Alarme und Echtzeitkursen auszeichnet. Demgegenüber ist dieses Angebot bei anderen Anbietern erst nach Installation einer Spezialsoftware verfügbar. Verfügt der Anleger über eine derartige Softwarelösung, kann er durch das Zubuchen einiger Module dem zum Teil professionellen Handel auf hohem Niveau widmen. Überrascht waren die Tester davon, dass nur etwa die Hälfte der getesteten Online-Broker mit einer eigens konzipierten App oder Webseite den Devisenmarkt revolutionieren.

Bei Zweifeln naht Unterstützung

Bestehen bezüglich des Online-Brokings Zweifel, sodass eine Anlagenberatung unabdingbar bleibt, findet in Anbietern wie Cortal Consors oder der DAB Bank Broker ihres Vertrauens. Diese bieten telefonische Beratungen an. Werden hingegen lediglich Informationen zu bestimmten Anlagen wie Fonds erforderlich, können auch Anbieter wie die comdirect oder Volkswagen Bank mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die anderen Anbieter überzeugen lediglich durch die Bereitstellung eines Börsenlexikons oder Informationen zu Steuerthemen. Bei einem Drittel der untersuchten Online Broker ist es möglich an sogenannten Webinaren bzw. Seminaren teilzunehmen, um sich das notwendige Börsenwissen anzueignen.

Im Zuge der Untersuchung haben sich im Bereich „Angebot und Komfort“ insbesondere folgende Testsieger herausgestellt:

Rang Anbieter Note
1 Consorsbank 1,52 (gut)
2 comdirect 1,56 (gut)
3 S Broker 2,06 (gut)
4 DAB Bank 2,37 (gut)
5 flatex 2,59 (befriedigend)

Im Großen und Ganzen hat die Hälfte aller Anbieter mit einem guten Leistungsangebot auffahren können. Dabei hatte Cortal Consors ein sehr gutes Leistungsangebot vorzuweisen,  dicht gefolgt von comdirect und S Broker.

Offenlegung sämtlicher Ordergebühren

Die Transparenz im Hinblick auf Kosten und Vertragsbedingungen war ebenfalls Bestandteil des Tests. Sehr positiv hervorzuheben ist, dass Einzelheiten wie Ordergebühren bei allen Anbietern klar und verständlich offengelegt werden, ohne sich näher mit dem Preis- und Leistungsverzeichnis auseinandersetzen zu müssen. Des Weiteren werden die Anleger in jeglicher Hinsicht über anfallende Depotführungsgebühren aufgeklärt. Bei weniger bekannten Anlagen wie Optionen oder Futures wird jedoch auf das Preis- und Leistungsverzeichnis verwiesen.

Im Hinblick auf die Transparenz haben sich folgende Anbieter den Titel „Testsieger“ auf die Fahne schreiben können:

Rang Anbieter Note
1 Aktionärsbank 1,31 (sehr gut)
2 S Broker 1,65 (gut)
3 DAB Bank 1,67 (gut)
4 OnVista Bank 1,69 (gut)
5 Consorsbank 1,85 (gut)

Kompetente Beratung des Kundendiensts

Die beste Transparenz in puncto Kosten und Vertragsbedingungen hat die Aktionärsbank zu bieten. Aber auch S Broker konnte mit einem sehr guten Leistungsangebot von ihrer Eignung als Online-Broker überzeugen.
Da das Anlagengeschäft im Brokergeschäft nicht unter dem vier Augen Prinzip erfolgt, wird dem Kundendienst besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Analyse des Kundendiensts fand mithilfe von Anfragen zu Konditionen, speziellen Orderfunktionen, Wertpapierarten, Depotwechsel und Steuern statt.

Anstandslose telefonische Erreichbarkeit

Insbesondere die telefonische Kontaktaufnahme fand bei den meisten Testern Zuspruch. Vor allem die Erreichbarkeit des Kundendiensts war anstandslos. Dabei mussten sich die Tester auf Wartezeiten unter einer Minute einstellen, bis sie einen Kundendienstmitarbeiter am Telefon hatten. Die telefonische Beratungzeichnete sich durch eine ausgesprochene Freundlichkeit und Kompetenz des Mitarbeiters aus. Bei Anrufen mit komplizierteren Fällen wurden die Kunden an die zuständigen Abteilungen weitergeleitet. Wurden Anfragen per E-Mail verschickt,  bekamen die Tester Antworten, jedoch ließ diese mehr als eine Woche auf sich warten. Zudem waren die Antworten häufig unvollständig oder es wurde nicht gezielt auf die gestellte Frage eingegangen.

Rang Anbieter Note
1 comdirect 1,33 (sehr gut)
2 Aktionärsbank 1,53 (gut)
3 ViTrade 1,66 (gut)
4 DAB Bank 1,73 (gut)
5 LYNX 1,79 (gut)

Im Bereich „Kundendienst“ hat vor allem comdirect das Rennen für sich entscheiden können. Sie charakterisieren sich durch einen freundlichen, wie auch kompetenten Kundendienst, der sich um die umgehende Beantwortung von E-Mails und Telefonanfragen kümmert.

Testsieger

Im Großen und Ganzen haben insgesamt sieben der 16 Online Broker das Gesamturteil „gut“ erhalten, währen sich die restlichen mit einer befriedigenden Kritik zufriedengeben mussten. Das beste Leistungsangebot konnte die Aktionärsbank vorweisen, der auch Testsieger wurde. Insbesondere der Kundendienst, die Transparenz sowie Konditionen haben bei den Analysten einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Auf Platz 2 sah sich der Online Broker DAB Bank, die insbesondere im Bereich Angebot und Komfort sehenswerte Ergebnisse präsentierte, aber auch solide Leistungen in anderen Kategorien hervorbrach. Den letzten Platz des Podiums hat flatex für sich entscheiden können, die mit den besten Angeboten und einem breitgefächerten Leistungsspektrum von ihrer Perfektion überzeugt.

Ein paar der Testsieger im Überblick

Aktionärsbank

Handeln ab  5,90 Euro pro Order bei Auftragserteilung über außerbörslichen Direkthandel
alle Wertpapiere handelbar: Aktien, ETF’s, Anleihen, Zertifikate, Fonds, Optionsscheine
ausländische Dividendengebühr : 5 Euro je Zahlung

Zum Anbieter

DAB Bank

Online Broker - DAB Bank

O Euro Depotgrundgebühr
Handeln ab 4,95 Euro pro Order für 12 Monate
20 Free-Trades

Zum Anbieter

Flatex

Online Broker Flatex

 

 

 

 

0 Euro Depotgrundgebühr
Handeln ab 5,00 Euro pro Order
Flat Fee

Zum Anbieter

Was ist bei der Auswahl eines Online Brokers zu beachten?

Mit der Absicht sein Vermögen unter Einsatz eines Online Brokers zu vermehren ist es sinnvoll einige Tipps zu beachten:

Mindesteinzahlung

Die Mindesteinzahlung ist besonders für neue Trader ein entscheidendes Kriterium. Sie stellt den geringsten Geldbetrag dar, der vor dem eigentlichen Trade erbeten wird. Diese variieren von Anbieter zu Anbieter, sodass ein Vergleich sehr empfehlenswert ist. Anfänglich ist es ratsam, mit kleineren Beträgen in die Welt der Trades einzusteigen, um einem Verlust kompensierend entgegenzuwirken. Bei den günstigsten Brokern sind mittlerweile Mindesteinzahlungen zwischen 50 und 100 Euro die Regel.

Trading Gebühren

Jeder Broker erhebt Gebühren für seine Trades, die folgendermaßen aufgeteilt werden:

Spread: Der Spread reflektiert die Differenz, die sich zwischen dem Einkauf und Verkauf eines Trades ergibt. Diese Diskrepanz entsteht dadurch, dass die Nachfrage zu einem möglichst geringen Preis erfolgt, während das Angebot den teuersten Preis ablichtet. Dadurch pendelt sich eine Kostenentwicklung beim Trade ein. Daher ist darauf zu achten, dass der Spread möglichst gering ausfällt. Dabei werden grundsätzlich zwei Arten unterschieden
Fester Spread: Spread verhält sich bei jedem Trade unverändert und unterliegt keinen volatilen Schwankungen.
Variabler Spread: Spread kann sich innerhalb eines Tages ändern. Dieser ist abhängig von der Marktentwicklung und kann über illiquide und volatile Positionen erweitert werden.

Assets

Bei Assets handelt es sich um Wertanlagen, die auf dem Markt gehandelt werden. Die wichtigen Asset Klassen sind Devisen, Dividenden und Rohstoffe:

  • Forex
  • Foreign Exchange
  • Handel mit Devisen (Währungen) Der Gewinn wird mit Anlage in fremdländischen Währungen erzielt, indem der Einkauf zum günstigsten Preis und der Verkauf zum teuersten Preis erfolgen. Kurse unterliegen Schwankungen, die eine schnelle Reaktionsfähigkeit fordern.
  • Dividenden
  • Handel mit Aktien oder Indizes
    Portfolio, das einen bestimmten Teil des Marktes präsentiert
    Der Kauf indizierter Papiere lässt eine treuung des Risikos zu.
  • Rohstoffe
    Handel mit Basisprodukten, die zur Herstellung benötigt werden

Regulierung beachten

Zahlreiche Broker und Banken unterliegen der Notwendigkeit reguliert zu werden. Dies soll die Einhaltung von Mindeststandards gewährleisten. Bevor ein Trade in Auftrag gegeben wird,  ist ebenso darauf zu achten, dass er über die notwendigen Zertifizierungen verfügt. Ziel ist die Sicherstellt werden, dass der Handel ordnungsgemäß verläuft.

Fazit

Online Broker sind durchaus eine lukrative Alternative zum konventionellen Geld anlegen, wenn es um die Vermehrung des eigenen Vermögens geht. Dabei ist es wichtig, dass der ausgewählte Online Broker seine Vertragsbedingungen und Informationen bezüglich des Handels transparent offen legt und mit einem kompetenten Kundendienst überzeugt. Ferner sollte er den Anleger über die Vielfalt der Anlagemöglichkeiten unterrichten, damit einer gewinnbringenden Kapitalanlage nichts mehr im Weg steht.