Maria Capobianco
Artikel von
Aktualisiert: 21.11.2019

Altersvorsorge im Test & Tarifvergleich

Aktuelle Tests 2019, Tipps für den Vergleich & kostenloser Tarifvergleich

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Test der Altersvorsorge des DISQ 2019 konnten Alte Leipziger, Hannoversche und Continentale als Testsieger hervorgehen.
  • Die Altersvorsorge besteht aus verschiedenen Formen und Versicherungsprodukten. Je nachdem, für welches Produkt Sie sich interessieren, sollten Sie die entsprechenden Altersvorsorge-Tests zur Orientierung nutzen.
  • Im Folgenden finden Sie alle aktuellen Tests zur Riester-Rente, privaten Rentenversicherung, betrieblichen Altersvorsorge und zu weiteren Formen.
  • Beim Vergleich der Altersvorsorge ist es wichtig, verschiedene Faktoren zu beachten. Nicht jedes Produkt eignet sich für jeden Sparer.
  • Welche Altersvorsorge die richtige ist, ist eine sehr individuelle Entscheidung. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie in einigen Schritten die passende Altersvorsorge finden.

Altersvorsorge im Test 2019: DISQ testet Privat-Rente

Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat Anfang 2019 eine groß angelegte Studie zur Altersvorsorge durchgeführt. Dabei wurden 28 Versicherungsunternehmen auf die Probe gestellt, die eine Form der privaten Altersvorsorge bzw. der Privat-Rente anbieten. Die Ergebnisse wurden anhand von verdeckten Telefonaten, E-Mails, der Prüfung der Internetpräsenz und der Analyse des Angebotsspektrums eingeholt. In Zusammenarbeit mit Franke & Bornberg wurde auch die Leistung der Altersvorsorgeprodukte untersucht (Quelle).

Das Testergebnis: Altersvorsorge-Versicherer im Test 2019

Versicherer Punktzahl Bewertung
Alte Leipziger 74,3 Gut
Hannoversche 73,8 Gut
Continentale 72,9 Gut
Neue Leben 69,9 Befriedigend
Nürnberger 69,8 Befriedigend

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DtGV bewertet Altersvorsorgeberatung 2017

Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) hat Ende September 2017 eine Reihe von Filialbanken unter die Lupe genommen und deren Beratungsqualität im Bereich Altersvorsorge untersucht. Neben sechs überregionalen Banken sind auch zwölf regionale Filialbanken aus den Städten Berlin, Hamburg, Köln und München in der Studie vertreten. Die 18 Banken wurden in zwei Kategorien bewertet, deren Resultate (unterschiedlich stark gewichtet) das Gesamtergebnis ergaben (Quelle).

Die Testkategorien mit Wichtung

  • Service und Ambiente (30 Prozent Wichtung): äußerer Eindruck von Filiale und Mitarbeitern, Wahrung der Diskretion
  • Beratung und Transparenz (70 Prozent Wichtung): War die Beratung vollständig, kompetent und transparent?

Das Testresultat

Im Bereich Service und Ambiente können alle Banken überzeugen. Einzig die Diskretion lässt häufig zu wünschen übrig. Da die Beratungsgespräche nur selten in einen abgetrennten Raum durchgeführt wurden, konnten andere Mitarbeiter und Kunden das Gespräch hören. Auch die Qualität der Beratung wies häufig Mängel auf. Oft war die Beratung oberflächlich, ungenau und zu kurz. Wichtige Punkte wurden zum Teil gar nicht angesprochen. So gingen die Berater teilweise nicht auf Themen wie Erwerbsunfähigkeit oder vorzeitiger Rentenantritt ein.

Die Testsieger

Commerzbank und Deutsche Bank haben am besten beraten und erhalten hier als einzige der überregionalen Banken eine gute Benotung von 2,1. Alle folgenden Platzierungen kommen im Bereich Beratung und Transparenz nicht über ein „befriedigend“ hinaus.

Die regionalen Filialbanken überzeugten vor allem in den Städten Köln und München. In Hamburg war die Anlageberatung in allen drei getesteten Banken nur „befriedigend“. Die drei Berliner Bankfilialen schneiden insgesamt mit „gut“ ab.

Testsieger in den Einzelkategorien der DtGV-Studie 2017

Testkategorie Sieger Note
Service und Ambiente (überregional) Deutsche Bank 1,3
Beratung und Transparenz (überregional) Commerzbank 2,1
Regionalwertung Berlin Deutsche Bank 1,5
Regionalwertung Hamburg Hamburger Volksbank 2,5
Regionalwertung Köln Commerzbank 1,4
Regionalwertung München HypoVereinsbank 1,3

Riester-Rente im Test

Die bekannteste und zugleich umstrittenste Altersvorsorge ist die Riester-Rente. Grundsätzlich schneiden hier klassische Produktvarianten schlechter ab, als die fondsgebundenen Varianten. Hohe Kosten bewirken nicht nur eine geringe Rendite, sondern schmälern auch die garantierte Rente im Alter. Dennoch bietet sie noch immer etliche Vorteile, zumindest, wenn das passende Produkt gefunden wird. Für bereits 60 Euro im Jahr erhalten einige Kunden die maximale Förderung.Riester-Rente im Test.

Riester-Rente im Test: Vor- und Nachteile

Die Riester-Rente garantiert, ob klassische oder fondsgebundene Variante, die staatlichen Zulagen. Pro Person sind das 175 Euro und pro Kind bis zu 300 Euro jährlich. Um die volle Zulage vom Staat zu erhalten, müssen Riester-Sparer mindestens vier Prozent ihres Vorjahreseinkommens eingezahlt haben, abzüglich der Grundzulage. Es wird jedoch nur ein Maximalbetrag von 2.100 Euro gefordert. Beträge, die darüber hinaus eingezahlt werden, bleiben ohne Förderung. Durch die höhere Förderung ergibt sich eine Senkung des Eigenbetrags, den Sparer einzahlen müssen, um die volle staatliche Zulage zu erhalten.

Zusätzlich gibt es einen Berufseinsteigerbonus von 200 Euro. Bei der klassischen Variante wird eine Rendite von 1,25 Prozent garantiert. Bei der fondsgebundenen Variante können es deutlich mehr Prozent sein, aber auch deutlich weniger. Zu den Nachteilen gehören die Komplexität dieser Rente und die eingeschränkte Nutzbarkeit bei einem Wohnsitz im nicht-europäischen Ausland.

Neu seit 2018: Abfindung bei niedrigen Rentenansprüchen

Eine weitere Neuerung bildet die Abfindung bei niedrigen Rentenansprüchen. Riester-Anbieter können seit Januar mit einer Einmalzahlung zu Beginn der Auszahlungsphase den Rentenanspruch komplett abfinden. Beruht die Einmalzahlung auf staatlich geförderten Beiträgen, ist sie zu 100 Prozent steuerpflichtig. Ab dem Veranlagungszeitraum 2018 wird diese Einmalzahlung jedoch ermäßigt besteuert.

Des Weiteren können Riester-Sparer jetzt wählen, ob sie ihre Abfindung der Kleinstbetragsrente am Anfang der Auszahlungsphase oder zum ersten Januar des folgenden Jahres erhalten. Durch diese Wahlmöglichkeit kann die Abfindung zum Beispiel erst im Jahr des ersten vollen Rentenbezugs gezahlt werden. Ab diesem Zeitpunkt haben Sparer in der Regel weniger Einkommen, weshalb die Einmalzahlung niedriger besteuert wird.

Freibetrag bei Grundsicherung

Neu ist auch der Freibetrag in Höhe von 100 Euro in der Grundsicherung bei Erwerbsminderung und im Alter. So werden Riester-Renten in Zukunft nicht mehr zu 100 Prozent bei der Berechnung der Grundsicherungsleistung herangezogen. Ist die monatliche Riester-Rente außerdem höher als 100 Euro, werden 30 Prozent des übersteigenden Betrags zusätzlich nicht angerechnet. So kann von einem Freibetrag von maximal 202 Euro profitiert werden.

Fazit Riester-Rente

Durch die neuen Änderungen wird die Riester-Rente vor allem für Geringverdiener wieder attraktiver. Viele fürchteten,dass die Riester-Rente im Alter komplett auf die Grundsicherung angerechnet wird, was neuerdings nicht mehr der Fall ist. Normalverdiener mit mehr als einem Kind profitieren ebenfalls von den Änderungen, da erst dann die Summe der Zulagen ihren rechnerischen Steuervorteil übersteigt.

Die aktuellen Testsieger in den einzelnen Rubriken finden Sie hier: Riester-Rente im Test

Eigenheimrente: Wohn-Riester im Test

Vor allem diese Form der Altersvorsorge scheint für viele Sparer auch die lukrativste zu sein. Es gibt hier zwar keine monatliche Rente, allerdings ebnet sie den Weg ins Eigenheim. Mit Hilfe der Zulagen haben künftige Bauherren die Möglichkeit, viel Geld zu sparen.

Die neuesten Testergebnisse zum Wohn-Riester im Überblick finden Sie hier: Wohn-Riester im Test

Rürup-Rente im Test

Auch bei der als Basisrente bezeichneten Vorsorge gibt es eine staatliche Förderung. Direkte Altersvorsorgezulagen, wie etwa bei der Riester-Rente, gibt es hier allerdings nicht. Gefördert wird bei diesem Modell über die steuerlichen Vorteile.

Wann ist die Rürup-Rente sinnvoll?

Besonders sinnvoll ist die Rürup-Rente für Selbständige und Freiberufler, denen die Nutzung der Riester-Rente in den meisten Fällen nicht zur Verfügung steht. Besonders Gutverdiener können mit der Rürup-Rente im Altersvorsorge-Vergleich einen erheblichen Betrag an Steuern sparen. Auch bei der Rürup-Rente gibt es eine klassische und eine fondsbasierte Variante. Die letztere eignet sich besonders für risikofreudige Anleger und Sparer. Besonders interessant sind bei der Rürup-Rente die Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Versicherungen, wie der Berufsunfähigkeitsversicherung oder der Lebensversicherung.

Neuerungen seit 2018

Inhaber einer Rürup-Rente wird es freuen, dass sie ab diesem Jahr 2 Prozent zusätzlich steuerlich als Sonderausgaben absetzen können. Der prozentuale Anteil der absetzbaren Sonderausgaben ist von 84 Prozent auf 86 Prozent gestiegen steigt weiterhin jedes Jahr um 2 Prozent. Schlussfolgernd sind Beiträge für die Rürup bis 2025 zu 100 Prozent steuerlich absetzbar.

Weiterhin steigt der steuerliche Maximalbetrag von 23.362 Euro auf 23.712 Euro. Dieser ist an den Höchstbetrag zur knappschaftlichen Rentenversicherung/West gekoppelt. Durch die großen steuerlichen Vorteile, die sich bis 2025 noch weiter verbessern, ist die Rürup-Rente besonders für Gutverdiener und Selbstständige auch weiterhin 2018 sehr attraktiv.

Ein Überblick über die Ergebnisse aus aktuellen Tests sehen Sie hier: Rürup-Rente im Test

Private Rentenversicherung Testergebnisse

Die private Rentenversicherung eignet sich für diejenigen, die selbst die Riester-Rente nicht nutzen können.

Fondsgebundene Variante der Rentenversicherung für risikofreudigere Sparer

Auch im Bereich der fondsgebundenen Rentenversicherung gibt es starke Anbieter und Tarife. Die fondsgebundene Rentenversicherung wird auf die jeweiligen Bedürfnisse des Versicherungsnehmers zugeschnitten. So lassen sich einerseits hohe Renditen erzielen, jedoch auch immer mit dem Risiko von hohen Verlusten. Im Umkehrschluss stellt diese Art der Versicherung auch eine risikoarme Art des Sparens dar, wenn auf eine hohe Rendite verzichtet wird. Hier gilt: Je sicherer die Anlage, desto niedriger die Rendite. Die individuelle Zusammensetzung der Kapitalwerte, ganz nach Wunsch des Kunden, macht die fondsgebundene Rentenversicherung besonders attraktiv, wenn der Sparer risikoarm sparen möchte.

Zudem gab es seit 2018 Neuerungen: Für die private fondsgebundene Lebensversicherung wurde eine Teilfreistellung von 15 Prozent auf den Unterschiedsbetrag zwischen der Versicherungsleistung und den entrichteten Beiträgen beschlossen. Diese sogenannte Teilfreistellung gilt auch für fondsgebundene Rentenversicherungen (Fondsgebundene Rentenversicherung Test), wenn die Rente nicht lebenslang gezahlt wird. Im Falle einer lebenslangen Rentenzahlung unterliegt weiterhin nur der Ertragsanteil der Besteuerung.

Den detaillierten Test zur privaten Rentenversicherung finden Sie hier: Rentenversicherung im Test. Aktuelle Testsieger der fondsgebundenen Rentenversicherung gibt es hier: Fondsgebundene Rentenversicherung im Test.

Lebensversicherung im Test

Renditen von weit über sechs Prozent, wie noch vor Jahren, gibt es schon lange nicht mehr. Laut der Stiftung Warentest eignet sich diese Vorsorge zur Altersabsicherung über Jahre nicht. Aber auch hier haben einzelne Versicherungen noch immer eine Rendite von weit über fünf Prozent zu bieten. Wichtiger als die eigene Altersvorsorge ist hierbei jedoch, dass die Angehörigen im Ernstfall abgesichert werden. Nur so kann die Familie im Ernstfall vor dem finanziellen Ruin bewahrt werden.

Zwei Arten der Lebensversicherung – nur eine für Altersvorsorge geeignet

Grundsätzlich gibt es zwei Arten. Wobei sich nur die Kapitallebensversicherung als Altersvorsorge-Variante anbietet. Denn hier wird Geld angespart, welches im Rentenalter ausgeschüttet wird. Bei der Risikolebensversicherung bekommt der Versicherte lediglich eine Absicherung im Todesfall und kann damit seinen Partner oder die Familie absichern. Die Kosten ergeben sich hierbei je nach der Gesundheit und dem Alter der zu versichernden Person, sowie der gewünschten Absicherungssumme. Die Kapitallebensversicherung verliert aufgrund von niedrigen Zinssatz und generell sinkenden Renditen immer mehr an Bedeutung, wenn es um die Altersvorsorge geht. Um für das Alter vorzusorgen, sind andere Sparmodelle um ein Vielfaches attraktiver, besonders, wenn jetzt erst mit der Altersvorsorge gestartet wird.

Zum aktuellen Test der besten Tarife der Lebensversicherung geht es hier: Lebensversicherung im Test. Hier finden Sie die Testsieger der Kapitallebensversicherung: Kapitallebensversicherung im Test, und hier die der Risikolebensversicherung: Risikolebensversicherung im Test.

Betriebliche Altersvorsorge als effektivste Form

Wegen der zahlreichen Steuersparmöglichkeiten und der hohen Sicherheit gehört die betriebliche Altersvorsorge (bAV) zu den lukrativsten und beliebtesten Altersvorsorgeformen für Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber darf den Wunsch nach dieser Form der Altersvorsorge nicht ablehnen. Denn im Grunde genommen muss er noch nicht einmal etwas zusätzlich einzahlen. Hauptprinzip der betrieblichen Vorsorge ist vor allem, dass sie direkt vom Bruttogehalt abgeht und somit erheblich an Steuern spart.

Neu 2018/2019: Betriebsrentenstärkungsgesetz

Zum Jahreswechsel wurde die betriebliche Altersvorsorge durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) reformiert. Im Zuge dessen wurde der steuerfreie Höchstbetrag angehoben. Arbeitnehmer können nun 8 Prozent anstatt lediglich 4 Prozent ihres Gehalts ohne Abzug von Steuern in die Pensionskasse, Pensionsfonds, Unterstützungskasse, Direktversicherung oder per Direktzusage einzahlen. Weitere 1.800 Euro können unter bestimmten Bedingungen ebenfalls gespart werden.

Sozialpartnermodell

Zu den fünf Modellen der betrieblichen Altersvorsorge kommt außerdem ein sechstes hinzu: das “Sozialpartnermodell”. Mit diesem Modell sollen Arbeitgeber entlastet werden. Es wird die Höhe der Beiträge, die der Arbeitgeber zahlt, festgelegt. Er muss jedoch nicht mehr für die zugesagte Summe haften. Vielen Arbeitgebern war die betriebliche Altersvorsorge bis jetzt zu riskant, da den Arbeitnehmern eine Mindestrente garantiert werden musste. Weiterhin wird auch die betriebliche Altersvorsorge nicht mehr voll auf die Grundsicherung angerechnet.

Staatliche Förderung

Auch werden Arbeitgeber staatlich gefördert, wenn sie Geringverdienern mit einem Einkommen bis 2.200 Euro eine Betriebsrente zahlen. Der Staat erstattet dem Unternehmen bis zu 144 Euro, wenn die gezahlte Betriebsrente jährlich bis zu 480 Euro beträgt. Dem Sozialverband VdK Deutschland zufolge soll die Betriebsrente somit wieder attraktiver werden, um Geringverdiener besser vor Altersarmut zu schützen.

Fazit: Die bAV im Altersvorsorge-Vergleich

Die betriebliche Altersvorsorge sollte auf jeden Fall in Anspruch genommen werden. Der Sparer kann selbst entscheiden, wieviel er monatlich zusätzlich sparen möchte. Je nach Betrag fallen die Zuschüsse sehr hoch aus. Zudem verringert sich der zu versteuernde Anteil und die Sozialabgaben des Einkommens.

Wer im Test die besten Anbieter der betrieblichen Altersvorsorge sind, erfahren Sie hier: Betriebliche Altersvorsorge im Test.

Altersvorsorge im Vergleich: Viele Möglichkeiten

Mittlerweile haben die großen Versicherer alle vorgestellten Varianten in ihrer Produktpalette. Aber nicht alle Tarife bringen dem Kunden eine hohe Rendite und somit das erhoffte Geld im Alter. Prinzipiell sollten Versicherungen gewählt werden, die geringe Kosten über die Jahre verursachen und das Kapital sicher am Markt anlegen. Doch auch für risikofreudige Menschen werden interessante Altersvorsorge-Formen angeboten. Bei der Riester-Rente beispielsweise werden der Standardzins, die eingezahlten Beträge und die Zulagen sogar garantiert. Trotzdem besteht die Chance auf eine höhere Rendite durch einen fondsbasierten Anteil.

So finden Sie Ihre Altersvorsorge-Form

Bei dem großen Angebot an Altersvorsorgeprodukten und den verschiedenen Versicherungslösungen verliert man schnell den Überblick. Der Vergleich der Altersvorsorge in unabhängigen Tests bietet eine erste Orientierung. Nichtsdestotrotz bleibt die Altersvorsorge ein sehr individuelles Versicherungsprodukt, welches auf die persönliche Situation und Wünsche zugeschnitten werden sollte.

Nutzen Sie folgende Schritte, um die passende Altersvorsorge zu finden:

1. Ist-Zustand und Bedarf
Wie viel Geld bekomme ich später im Alter (z. B aus der gesetzlichen Rentenversicherung, dem berufsständischen Versorgungswerk oder von der gesetzlichen Pension)? Wie viel Geld benötige ich im Alter? Richten Sie sich hierzu an der Faustformel: 80 Prozent des bisherigen Nettogehalts reichen aus, um den aktuellen Lebensstandard im Alter zu halten. Nun wissen Sie durch die Differenz beider Werte ungefähr, wie viel Sie sparen müssten.

2. Formen der Altersvorsorge kennen
Experten sprechen oft von den 3 Säulen der Altersvorsorge:

3. Möglichkeiten für den persönlichen Fall prüfen
Wenn Sie sich über die möglichen Formen der Altersvorsorge informieren, dann finden Sie eventuell bereits heraus, welche Ihnen am meisten zusagt oder Ihren Erwartungen passt. Ein Vergleich von Altersvorsorge-Lösungen ist also unabdingbar. Dabei werden Sie vielleicht sehen, dass Sie gar nicht jede Form der Altersvorsorge abschließen können. Je nach persönlicher Lebenssituation, Anstellungsverhältnis, finanzieller Situation und Familienstand kommen nicht alle Möglichkeiten in Frage oder ergeben sich als nicht sinnvoll für Sie. Auch Formen der Geldanlage, wie Aktien oder Fonds, sind nicht für jedermann gemacht. Beim Altersvorsorge-Vergleich sollten Sie also genau abwägen.


4. Beratung von Experten aufsuchen

Die Entscheidung für die richtige Form der Altersvorsorge sollte gut bedacht sein. Doch nicht jeder kennt sich im Versicherungs- und Finanzbereich so gut aus, dass er diese Entscheidung allein fällen kann. Suchen Sie sich in einem solchen Fall einen vertrauenswürdigen Partner, der Ihnen beratend zur Seite steht. Wir haben Spezialisten im Team, die sich nur mit der Altersvorsorge beschäftigen. Unsere erfahrenen Versicherungs- und Finanzexperten können mit Ihnen gemeinsam Ihre persönliche Situation analysieren und die passende Altersvorsorge für Sie finden. Die Beratung ist dabei kostenfrei, unabhängig und unverbindlich. Sie erreichen uns unter 030 – 120 82 82 8 oder per E-Mail unter kontakt@transparent-beraten.de. Nutzen Sie auch gern unser kostenfreies Vergleichsformular.

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