Maria Capobianco
Artikel von
Aktualisiert: 14.11.2019

Sterbegeldversicherung im Test & Tarifvergleich

Aktuelle Tests 2019, Tipps für den Vergleich & kostenloser Tarifvergleich

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Test der Sterbegeldversicherung von AssCompact 2017 können die Anbieter Monuta, IDEAL und LV 1871 überzeugen.
  • Zu den fairsten Versicherern der Hinterbliebenenversorgung zählen Allianz, Ergo und Zurich. Diese bieten auch eine Sterbegeldversicherung an (ServiceValue, 2016).
  • In einem älteren Test zur Sterbegeld­versicherung von Ökotest wurden die Kosten der Fürsorgekasse 1908, der Hinterbliebenenkasse der Heilfberufe sowie der Solidar Sterbekasse verglichen.
  • Beim Vergleich von Sterbegeld­versicherungen sollte man besonders auf die Punkte Wartezeit, Gesundheitsprüfung, Leistungsumfang und Versicherungssumme achten. Wenn Sie Hilfe beim Tarifvergleich benötigen, wenden Sie sich gern an unsere Experten oder nutzen Sie unser kostenfreies Vergleichsformular.

Hinweis: Die jüngsten Testergebnisse zur Sterbegeldversicherung stammen aus 2017. Sobald neue Tests vorliegen, finden Sie die Ergebnisse an dieser Stelle. Nutzen Sie für den Vergleich von aktuellen Tarifen auch gern unser kostenfreies Vergleichsformular weiter unten auf der Seite.

Sterbegeldversicherung Test 2017 – Das sagen Makler

Das Fachmagazin AssCompact befragt regelmäßig Versicherungsmakler nach den Produkttrends. Die Sterbegeldversicherung liegt hier nicht sehr weit vorn. Nur gut jeder dritte Makler vermittelt diese Police. Auffällig ist jedoch, dass von 24 Anbietern drei Unternehmen zwei Drittel der Stimmen auf sich vereinigen (Quelle).


Die 3 am häufigsten vermittelten Stebegeldversicherungen

  1. Monuta (24,9 Prozent)
  2. IDEAL (23,8 Prozent)
  3. LV 1871 (17,5 Prozent)

Alle anderen Anbieter erhalten jeweils unter vier Prozent der Stimmen. Die Zukunft der Sterbegeldversicherung sehen die befragten Makler eher kritisch. Nur gut ein Fünftel denkt, dass die Sterbegeldversicherung in den kommenden fünf Jahren gut laufen wird.

Anbieter der Sterbegeld­versicherung im Test: Fairness von Hinterbliebenenversorger

Das Testinstitut ServiceValue hat 2016 die Fairness von Versicherern untersucht, die eine Art der Hinterbliebenenversorgung anbieten. Dazu gehört neben der Sterbegeldversicherung z. B. auch die Risikolebensversicherung. Insgesamt wurden 28 Versicherer auf ihre Fairness geprüft (Quelle).

Das Testergebnis: Die fairsten Anbieter der Sterbegeldversicherung

Versicherer Testurteil
Allianz Sehr gut
Ergo Sehr gut
Zurich Sehr gut
Continentale Gut
Gothaer Gut
Axa Gut

Diese Kategorien wurden bewertet

Das Institut befragte Versicherungskunden in folgenden Bereichen:

  • Faire Tarifleistung
  • Faire Kundenberatung
  • Faire Kundenkommunikation
  • Faires Preis-Leistungs-Verhältnis

Sterbegeldversicherung beim Ökotest 2012

Die Sterbegeldversicherung wurde 2012 von Ökotest untersucht. Der Test ist zwar einige Jahre alt, dennoch relevant, da die Sterbegeld­versicherung aktuell selten untersucht wird. Anders als bei anderen Auswertungen wurden hier nicht Vertragsbedingungen zugrunde gelegt, sondern viel mehr Modellfälle durchgerechnet. Diese Modellfälle basieren darauf, dass 50-jährige Frauen und Männer bis zum 65. und 85. Lebensjahr, sowie 65-Jährige, die bis zu ihrem 85. Lebensjahr Beiträge zahlen. Ferner wurden Versicherungssummen von 4.000 Euro und 8.000 Euro angenommen, sodass am Ende 200 Tarifvarianten und 17 Anbieter in der Gesamtheit der Bewertungsanalyse standen (Quelle).

Vereinbarte man bei der Fürsorgekasse 1908 eine Sterbegeldversicherung im Wert von 4.000 Euro, müssen 50-jährige bis zum 65. Lebensjahr eine Beitragszahlung von 169 Euro leisten. Diese war dicht gefolgt von der Hinterbliebenenkasse der Heilberufe, die mit 178 Euro Beitrag in den Wettbewerb ging. An dritter Position lag Solidar als Sterbekasse mit einem Beitrag von jährlich 187 Euro. Zum ersten Mal trat dabei auch ein Lebensversicherer, Monuta, in Erscheinung, die ihre Versicherung mit einem Beitrag von 196 Euro anbot.

Die kompletten Testergebnisse sind im Bezahlbereich von Ökotest einsehbar. Verglichen werden aber einige Preise bereits im unentgeltlichen Bereich.

Anbieter der Sterbegeld­versicherung im Leistungsvergleich

Allianz Barmenia Monuta
Allianz Barmenia Monuta
Eintrittsalter min. 40, max. 80 min. 25, max. 75 min. 18, max. 75
Versicherungssumme max. 15.000 € 10.000 € 25.000 €
Beitragszahlung lebenslang max. 60 Jahre max. 65 od. 80 Jahre
Wartezeit 1-3 Jahre 1-3 Jahre 3 Jahre (ohne Gesundheitsprüfung)
Gesundheitsfragen nein nein mit und ohne möglich

Bei Fragen zur Sterbegeldversicherung, nehmen Sie Kontakt mit unseren unabhängigen Versicherungsmaklern auf. Wir unterstützen Sie gerne bei der Suche nach der passenden Versicherung. Telefonisch unter 030 – 120 82 82 8 oder per E-Mail unter kontakt@transparent-beraten.de. Nutzen Sie auch gern unser kostenfreies Vergleichsformular.

Sterbegeldversicherungen im Vergleich: Das sollten Sie beachten

Wartezeiten und Gesundheitsfragen

Bei der Sterbegeldversicherung hängen die Wartezeit und die Gesundheitsprüfung eng miteinander zusammen. Oftmals bieten Versicherer die Wahl an, ob eine Gesundheits­prüfung durchgeführt werden soll oder nicht. Menschen, die mit einer gewissen Offenheit zu ihrem derzeitigen Gesundheitszustand stehen, erhalten meist sofort eine Versicherung. Jedoch sollte man dabei beachten, dass die Fragen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Bei Nichteinhaltung droht eine Anzeigenpflichtverletzung.

Sterbegeldversicherung mit Wartezeit: Möchte man keine Gesundheitsprüfung durchführen, muss man fast immer mit einer Wartezeit rechnen. Oftmals regeln die Versicherer die Auszahlung des Sterbegeldes dann wie folgt: Wenn der Betroffene nach Abschluss einer Versicherung in den ersten 12 Monaten verstirbt, erhalten die Familien­angehörigen nur die monatlichen Beitragszahlungen zurück. Tritt der Tod innerhalb des 13. und 18. Monats auf, haben die Hinterbliebenen Anspruch auf die Hälfte der Versicherungssumme. Wird der Todesfall in den Monaten 19 bis 24 nach Versicherungsabschluss prognostiziert, erhalten sie dementsprechend 75 Prozent der Versicherungssumme. Bleibt der Versicherungsnehmer während der zwei oder drei Jahre Wartezeit aber am Leben, haben sie Anspruch auf die gesamte Versicherungssumme im Todesfall.

Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit: Wer sich einer Gesundheitsprüfung unterzieht und den Versicherer das persönliche Risiko einschätzen lässt, bekommt in der Regel einen Erlass der Wartezeit. Dies bedeutet, dass Hinterbliebene sofort die volle Versicherungs­summe ausgezahlt bekommen, wenn der Versicherte nach Vertragsabschluss verstirbt. Unter Umständen muss man jedoch hier auf die Zahlweise der Beitragszahlung achten. Mitunter kann dies bedeuten, dass die Beiträge per Einmalzahlung geleistet werden müssen.

Kommt der Betroffene aber durch einen folgenschweren Unfall ums Leben, so zahlen beide Formen bereits ab dem ersten Tag.

Diese Leistungen sollte eine gute Sterbegeldversicherung haben

Ist man an einer Sterbegeldversicherung interessiert, sollte man die Leistungen der verschieden Anbieter überprüfen. Um sich bei der Suche nach dem passenden Versicherer an eine Richtgröße halten zu können, sollte das Leistungsspektrum auf folgende Einzelheiten geprüft werden:

  • Versicherungsschutz bis zum Todeseintritt
  • Auszahlung der vereinbarten Versicherungssumme im Todesfall
  • Auszahlung von Überschüssen
  • Auszahlung der doppelten Versicherungssumme bei Unfalltod
  • Freie Auswahl des Bestatters

Darüber hinaus sollte bei Abschluss auf eine ausreichend hohe Versicherungssumme geachtet werden, die folgende Kosten finanziert:

  • gewöhnliche Bestattungskosten
  • teure Bestattung mit Grabpflege
  • Rückführung des Verstorbenen aus dem Ausland
  • partiell finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Grundsätzlich ist die Versicherungssumme davon abhängig, für welchen Zweck die Sterbegeldversicherung abgeschlossen wird. Wird sie nur zur Deckelung der Bestattungs­kosten aufgewendet, sollte eine Versicherungssumme zwischen 1.000 Euro und 5.000 Euro festgelegt werden. Hat man mit der Sterbegeldversicherung aber auch die Absicherung der Hinterbliebenen im Sinn, so sollte eine Summe im Bereich von 20.000 Euro bis 25.000 Euro in Betracht gezogen werden.

Fazit

Man kann den Eintritt eines Todesfalls nie genau vorhersehen, wodurch der Grund für den Abschluss einer Sterbegeldversicherung immer mehr in den Mittelpunkt rückt. Wichtig dabei ist, diese möglichst früh abzuschließen, um eventuell altersbedingten hohen Beitrags­zahlungen zu entgehen. Ferner sollte darauf geachtet werden, dass die Summe so hoch angesetzt wird, dass diese zur Deckung aller Kosten ausreicht. Damit man sich am Ende auch für den richtigen Versicherer entscheidet, sollte ein individueller Tarifvergleich durchgeführt werden. So kann man den Anbieter herauszufiltern, der zu den eigenen Wünschen und Bedürfnissen passt. Nutzen Sie dazu gern unser Vergleichsformular und lassen Sie sich von unseren Vorsorge-Experten beraten. Sie können uns auch direkt kontaktieren unter 030 120 82 82 8 oder unter kontakt@transparent-beraten.de.

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